Prunksitzung & Prinzenproklamation

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2018-19/2018-11-24-Pripro.JPGEs war ein Highlight in allen Richtungen !

Die Prunksitzung findet nur statt, wenn es eine Prinzenproklamation gibt und das war am 24. November der Fall.

Mit einem neuen Konzept, dass erstmals in der Geschichte des Lenkeler Karnevals keine Elferratsbühne aufgebaut wurde, standen Stehtische in roten und weißen Hussen hinten auf der Bühne. Alles wirkte freier und offener.

Markus Günter, der Moderator der KG steht führte wie seit 20 Jahren nun, gekonnt durch das Programm als Sitzungspräsident.

So konnte er Jupp Menth, auf die Bühne holen, der als Urgestein im Kölner Karneval seit vielen Jahren als der Kölsche Schutzmann steht. Aus gesundheitlichen Gründen, gepaart mit Anfeindungen von einem einzigen Veranstalter hörte er auf. Da der gesamte Karneval hinter ihm stand und es sogar eine Pedition für ihn gab, kommt er in 2018 in Höchstform zurück auf die Bühne und wir durften ihn wieder erleben, mit seiner tollen und spitzfindigen Art, die seinesgleichen sucht. Jupp, mach wigger, mer bruche dich !

Kurzärmelig in blauen KG Op d´r Hüh Uniformen wurde das Dreigestirn 2016/17 standesgemäß auf der Bühne verabschiedet. Sie hatten durch das Jahr 2017/18, indem es keine Regentschaften gab, 2 Jahre Amtszeit und es gab die eine oder andere Träne, dass es nun die schöne Zeit vollends abgeschlossen wurde. Zusammen mit dem neuen Prinzenpaar sangen sie noch einmal ihr Sessionslied.

Kasalla wurde danach stehend empfangen und die boten dem Publikum einiges. Kasalla ist der Aufsteiger im Kölner Karneval und ihre Hits reigen sich jedes Jahr aneinander. Hinzu die nette und freundliche Art, aufs Publikum einzugehen. Ein wahrer Konfettiregen ging mehrfach auf das Publikum herunter und das Wohnzimmer der Gemeinde war nicht mehr wieder zu erkennen. Logisch, dass nach einer großen Zugabe gefordert wurde. Das war der Anreiz, dass Sebi mit seinem Bass bis oben ins "Gepäcknetz" des Kulturzentrums hoch ging und spielte, während Basti ein Bad in der unteren Menge nahm.

Ein Augenschmaus der anderen Art boten die 5 Tanzgruppen der Gemeinde Lindlar. Erstmals mit eine tollen Choreografie und Einzeldarbietungen flogen und sprangen sie in kurzen Darbietungen über die Bühne, jeder in seinem eigenen Outfit. 70 Tänzer und Tänzerinnen der Sünger Butzen, TSC Lindlar, SV Frielingsdorf, Kajua Frielingsdorf und TUS Lindlar reihten sich ohne jegliche Pause zu einer einzigen Tanzdarbietung ein. Im Finale standen alle gemeinsam und enthüllten ihr Banner mit allen Logos und dem Wunsch: " Wir wünschen dem Lindlarer Prinzenpaar eine tolle Session".

Dann wieder eine Höhepunkt in Sachen Musik, denn Lupo, die nun auch im Olymp des Karnevals angekommen sind, präsentierten ihre Hits wie Claudia, Jespenster, nur für die Liebe nit und niemohls still dem großen Publikum, was eindeutig mitmachte. Auch hier saß keiner mehr auf dem Stuhl.

Dann wurde es eng im PZ, denn die Bürgergarde Blau-Gold zog mit etwa 130-140 Personen auf die Bühne ein. Die "Bürjerjarde" ist eines von den 9 großen Traditionschorps in Köln und es ist schon imposant, wenn die in Lindlar einmarschieren. Man bekommt eine Gänsehaut. 

Dann wurde es ernst und Markus Günter übernahm das Mikrofon. Er meldete den Höhepunkt der Veranstaltung und sodann spielte die Bürgergarde, deren Tanzgruppen bereits von der Bühne waren, das Prinzenpaar ein.

Zuerst kam der Elferrat und dann erschien die Prinzenführer aus einer Nebelwand, die mit Lauflicht versehen war. Jeder im Saal bekam Gänsehaut. Dann die Tollitäten, die von geisselndem Licht im Hintergrund durch den Nebel traten. Gänsehautfeeling stellte sicht ein.

Nach einem Langen Marsch durch das Publikum, welches Blumen von den beiden überreicht bekam, marschierte fast zeitgleich die Garde aus, so dass die Bühne für den ersten Applaus frei wurde. Philip Caucal ließ den Bürgermeister von Mariechen zur Bühne begleiten und erzählte in spannender Form die Lebensgeschichte der beiden neuen Tollitäten. Der Bürgermeister überreichte die Insignien des Prinzen, ein Zepter, welches am oberen Ende eine beleuchtete Grubenlampe hat und am unteren Ende einen groben Grauwackestein. Die Prinzessin bekam einen überwiegend rot gehaltenen Blumenstrauß der so mache Braut neidig machen würde.

Prinz Wulf und Prinzessin Kristin übernahmen das Mikrofon und führten fortan souverän durch eine etwa 3/4 Stunde Vorführung. Wulf Allmenröder erzählte seine Geschichte aus seiner Heimat Dortmund und Kristin Kreuer, seine Lebensgefährtin die ihre aus ihrer Heimat Lindlar. Ziel und Motto der beiden: "Karneval ist, wo Jecke sind". Sie bringen ihre Heimat zusammen und so sind auch die Bilder des Sessionheftes in der Zeche Ewald im Ruhrpott entstanden. Oliver Müller hat diese dort gemacht und den beiden zur Verfügung gestellt.

Das gesamte Schmölzchen, bestehend aus 17 Personen im Alter von Anfang 20 bis über 70 Jahren zeigten dann tänzerich ihr Können, was von dem text- und tonsicheren Prinzenpaar mit einer eigenen Version von Wolkeplatz gesungen wurde.

Dann stellen die beiden ihr gesamtes Schmölzchen vor und was sie in der langen Session vorhaben.

Das 2 Lied Liebe auf den ersten Blick ist in der Strophe hochdeutsch und im Refrain kölsch. Hier gabe es auch wie bei allen Liedern einen eigenen Tanz. Der Saal machte mit und hatte sichtlich Spaß.

Dann sollten die 11 Gebote vorgelesen werden, aber die waren nicht da. Es gab Start- und Motorgeräusche eines Sportwagens und auf die Bühne fuhr Sebastian Sonntag, einer der Adjutanten auf dem Kettcar. Hinter sich festgebunden die 11 Gebote die beim Quietschen der Reifen nicht herunter fielen. Im Vordergrun der Gebote ist klar zu erkennen, dass die Tollitäten Brücken schlagen wollen und die Freundschaft im Vordergrund steht.

Das letzte Lied "Chöre" ist bekannt durch Mark Foster. Hier präsentieren sie eine eigene Version "Singt für üch" die sehr schön ist. Der Saal wurde beim Refrain aufgeteilt in Damen und Herren. Alle sangen "Ohh oohh ohh"

Dann moderierte der Sitzungspräsident ab und das Schmölzchen verließ mit einer Rock-Version des Bergischen Heimatliedes die Bühne um bis spät in die Nacht noch mit den Gästen zu feiern.

Bilder von Laura Thomanek und Joachim Stüttem

Sessionseröffnung

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2018-19/2018-11-17-Session-05.JPGMan muss schon sagen, dass die KG Anlauf zur Sessionseröffnung genommen hat, denn am 17.11. wurde die Session eröffnet.

Dies war genau richtig, denn Petrus hatte alle Wolken beiseite geschoben um den vielen Jecken einen tollen Tag zu bescheren. Die KG hat ihren Teil dazu beigetragen und den Marktplatz kurzerhand umgestaltet.

Nachdem der Countdown zur extrem langen Session ausgeklungen war, schlug der Bürgermeister das erste Faß and. Auch zapfte er fleissig mit und gab das Bier in wartende Hände, denn schon wurden die Orden an verdiente Menschen und ehemalige Tollitäten verteilt.

Das Prinzenpaar wurde im Anschluss danach vorgestellt. Eigens für diesen Tag präsentierte das gesamte Schmölzchen ein Lied, was kurz vorher fertig wurde. Daher musste der Text abgelesen werden. Prinz Wulf, der am 11.11. Geburtstag feiert stelle mit seiner Prinzessin Kristin das große Schmölzchen vor und beide zeigten, dass sie ihre Regentschaft meistern werden.

Dann wurde es musikalisch mit Ralf Dreßen, der schon im Vorjahr die Menge ans Schunkeln bekam. Mit tollen bekannten Liedern aus dem Karneval brachte er Stimmung auf den Festplatz.

Anschließend zeigten die Sünger Butzen den vielen Gästen ihr Können in königsblauer Montur auf und vor der Bühne, von der das Sessionsbanner " Jeht d´r Till zum Maskenball, is in Lenkeln Karneval" hing. 

Neben den einheimischen Feiernden kamen viele Karnevalisten aus dem Oberbergischen Kreis angereist und hatte sichtlich ihren Spaß, als auch die Kölschen Adler auf die Bühne kamen, wobei das Wort Bühne nicht ganz stimmte. Der Sänger Timo eroberte sich einen Bierstehtisch und begeisterte dort die Meute. Eine Woche zuvor standen sie bei der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt, im Gürzenich und Eigelstein auf den Bühnen. Von den Senkrechtstartern werden wir in Zukunft mehr sehen und hören.

Weiter ging es mit dem Tanzen der Tanzgruppe vom TUS Lindlar. In dunklen und hellen grünen Tanz- und Gardeuniformen hat diese Abordnung des Tus Lindlar schon ihre Spuren hinterlassen. Die Herren des TUS Lindlar übernahmen wie seit vielen Jahren ununterbrochen die Bewirtung. Ein großes Dankeschön.

Los Rockos lösten die Tänzerinnen ab und rockten die Bühne in ganz anderem Format. Auch diese Band kommt aus dem Zentrum des Karnevals.

Dann eröberten SIX Pack die Bühne. Sie sind Lindlarer Jung und wie im letzten Jahr begeisterten sie das Publikum. Auch bei ihrem legendären Bob-Lied machten alle Vereine mit.

Als letzte Tanzgruppe waren die Profis des TSC Lindlar an der Reihe. Gekonnt zeigten sie, wie synchon getanzt wird. Es ist immer wieder ein Augeschmaus mit diesem Vereine, der sich an Tänzern seit dem letzten Jahr fast verdoppelt hat.

Als vorletzte Nummer hatte Lindlar erstmals LAX auf der Bühne. Eine Band die folkigen Rock Pop auf Kölsch zeigt und erst seit 2015 formiert wurde, präsentiert eine neue Musik, die ankommt.

Das Finale machten die Sternrocker, die schon seit vielen Jahren hier spielen und auf dem Marktplatz sesshaft geworden sind. Auch ist der Keyboarder Frank Sörgen der Lieferant der Bühne, die das ganze Spektakel erst möglich gemacht hat. 

Bilder: Joachim Stüttem

Stephan Sprenger holt sich den Schützenvogel

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2018-19/2018-08-05-Sprenger-Koenig.JPGDas der Stephan nicht nur backen kann, hat man am Sonntag, den 5. August erfahren können.

Unser KG Aktiver setzte sich gegen 7 weitere Kontrahenten beim Königsvogelschießen des Schützenvereins durch und errang mit dem 209. Schuß schlußendlich die Trophäe.

Es war ein harter Wettkampf in brütender Sommerhitze und trotzdem wurde das Vogelschießen von vielen Menschen besucht und bejubelt.

Die Krönung fand am Abend am Pfarrer Braun Haus statt, wo unser Bäckermeister das Medallie überreicht bekam. Seine Lebensgefährting Verena Voigt wird ihn jetzt ein Jahr begleiten.

Wir gratulieren ihm ganz herzlich.

Stütti ist neuer Ordensträger

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2018-19/2018-BB-Fruehstueck.JPGJoachim Stüttem wurde am 19. Juni 2018 von dem großen Gremium zum 42. Bessemsbenger Ordensträger in der Gemeinde Lindlar gewählt.

Am 15. Juli ludt er das komplette Gremium zu sich nach Hause ein. Er bekam die Ernennungsurkunde vom Präsidenten Philip Caucal überreicht. Auch der Bürgermeister Dr. Georg Ludwig würdigte ihn als wichtiger Aktzentesetzer in der Gemeinde Lindlar.

Joachim Stüttem war seit 2002 1. Vorsitzender der KG Rot-Weiß Lindlar und gab dieses Amt 2016 ab. Teils zeitgleich war er 8 Jahre lang Präsident im Verein.

Bekannt wurde er durch seine Aufkleber Aktion, die die Silouette der Gemeinde abbildet und so auf vielen Autos gezeigt wird. Die Einnahmen gehen 100% für soziale Zwecke in die Gemeinde. Auch spendet er mit seinem Unternehmen keine unbeträchtlichen Summen für Soziales weltweit.

Die feierliche Ordensverleihung findet am 9. September 2018 in der Lang-Akademie im Industriepark Klause statt.

Sommerfest und Hahneköppen

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2018-19/2018-Hahnekoeppen.jpgWieder mal organisierten Ela und Bianca das Sommerfest, was immer mehr Aktive ran lockt.

Wir trafen und an der Bahn19 im Freilichtmuseum und wurden dort mit Kölsch gegrüßt.

Dort ging es auf 2 Planwagen, die von gigantischen Traktoren gezogen wurden. Auch hier wurden wir mit Getränken und Essen versorgt.

Kurz vor Kreuzhäuschen im Rheinisch Bergischen Kreis, bogen wir rechts ab und parkten für eine Challenge. Sackhüpfen war angesagt und viele machten euphorisch mit.

Weiter ging es zurück nach Lindlar in den Industriepark wo wir unser neues Vereinsheim-Büro haben. Dort standen Pavillons aufgebaut und es gab leckeres Essen vom Schmidt´s Backstübchen, unserem Vermieter.

Der 2. Teil des Tages brach an und wir kamen zum Hahneköppen. 

Fleissig wurde auf den Lederhahn gedroschen und er hielt bei Bianca´s festem Schlag dann nicht mehr stand. Im hohen Bogen flog der Kopf über das Pflaster.  So wurde endlich mal wieder eine Dame Hahnenkönigin, die sich nicht lumpen ließ ein bis in den Abend einige Runden zu spendieren.

Jahreshauptversammlung

Am 16. Mai wurde ein neuer Vorstand gewählt.  Joachim Stüttem trat als Präsident ab. Ebenfalls legten Manfred Scholz, Sandra Brede und Roswitha Dlusniewski ihre Ämter nieder.

Der neue geschäftsführende Vorstand besteht nun aus:

Philip Caucal - Präsident + Patrick Brocks - Vizepräsident

Gerhard Brocks - 1. Vorsitzender  und Schatzmeister + Wulf Almenröder 2. Vorsitzender

Michael Dlusniewski - Geschäftsführer + Larks Hauke - Vizegeschäftsführer

Petra Graul - Vizeschatzmeister

Im erweiterten Vorstand sind:

Wolf Herkner, Gisela Reif, Joachim Stüttem, Oliver Knauf, Markus Günther, Sandra König, Melly Brocks, Klaus Pajak und Jörg Lob.

REVUE DER SESSION 2018/2019

Sessionsmotto: Jeht d´r Till zum Maskenball, is in Lenkeln Karneval.

16.05.2018 - Senats- & Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

19.06.2018 - Wahl des 42. Bessemsbenger Ordensträgers - Joachim Stüttem

15.07.2018 - Ernennung von Joachim Stüttem zum 42. Bessemsbenger Ordensträgers

28.07.2018 - Sommerfest und Hahneköppen - 62. Hahnenkönigin: Bianca Bathiri

05.08.2018 - Stephan Sprenger wurde Schützenkönig in Lindlar

09.09.2018 - Bessemsbenger Ordensverleihung in der Akademie der Lang AG

17.11.2018 - Sessionseröffnung auf dem Marktplatz

24.11.2018 - Prunksitzung und Prinzenproklamation im Kulturzentrum