Karl Egon Kremer wurde gefeiert

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2019-20/2019-09-06-Bessemsbenger-KEK.jpgIn seiner Wahlheimat Linde erhielt Karl Egon Kremer als 3. Linder und 43. Person den inoffiziellen Verdienstorden der Gemeinde Lindlar unter stehenen Ovationen der Gäste.

Ein proppevolles Haus, so dass nicht mehr alle sitzen konnten, zeugt allein davon, dass es eine richtig verdiente Person getroffen hatte, die den Wanderorden ein Jahr tragen darf.

Karl Egon Kremer wurde für seine Verdienste geehrt, die er für das Allgemeinwohl auch heute noch mit 79 Jahren erledigt. Sein Sohn Michael eröffnete mit 2 seiner Bandkollegen von NOYS´R´US und 2 Liedern über die Angehörigen eines Gewählten den Abend, bis alle anwesenden Bessemsbenger Ordensträger auf die Bühne geholt wurden. Inmitten dieser erhielt KEK, wie ihn seine Freunde nennen, die hochglanzpolierte Kette um den Hals gelegt.

Ein nicht mehr endender Applaus war der Dank der vielen Jahr unermüdlicher Arbeit, über die Joachim Stüttem als sein Vorgänger danach mit Bild und Wort berichtete. Stütti bekam seine kleine Kette und ein Karrikatur, wie es schon Brauch in den vielen Jahren geworden ist.

Der Bürgermeister Dr. Georg Ludwig fasste die Situation ausführlich zusammen und lobte das Engagement der Menschen, die sich uneigennützig für andere einsetzten. 

Umringt von Abordnungen der Vereine aus Linde und teils Lindlar erhielt er Geschenke und lobende Worte. Auch waren 4 T-Shirts dabei, die er jeweils übergestreift bekam und so die Gäste zum Lachen brachte. Der Musikverein Linde spielte aus dem Saal heraus, da es keinen Platz auf der Bühne gab. Von oben sang der Chanty Chor und die Chorgemeinschaft, wo KEK seit 1957 Mitglied ist.

Sichtlich gerührt von all diesen Darbietungen erhielt er auf der Bühne den Reisigbesen, der das Symbol der Verleihung ist.

Der mit Sicherheit schönste Höhepunkt kam fast zum Schluß, als die gesamt Familie mit Ehefrau, Kindern, Enkel und Urenkeln, jeweils mit einer großen Sonnenblume bewaffnet, ihrem Star des Abends ein Küsschen gab. Vielen im Saal trieb dies die eine oder andere Träne hervor.

Bevor sich Kark Egon unter das Volk mischte, bedankte er sich bei allen Gästen und Akteure, besonders bei seiner Frau Hannelore, der er am liebsten 2 dieser Orden überreicht hätte, da sie immer hinter ihm steht und alles von ihm toleriert.

KEK ist neuer Bessemsbenger Ordensträger

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Archiv/2019-20/2019-07-15-KEK-Fruehstueck.JPGAm Sonntag, den 14. Juli versammelten sich vor dem Hause Kremer in Linde eine große Schar von Personen aus der Politik und Vereinsführungen der Gemeinde Lindlar, die zum Frühstück eingeladen wurden.

Karl Egon Kremer wurde für sein großes Arragement für die Bürger in Linde und Lindlar mit der Urkunde des Bessemsbenger Ordens ausgezeichnet. In lockerer Runde beim Frühstück mit selbstgemachtem Honig zählten der Vorsitzende der KG Wulf Allmenröder auf, was er alles in den 79 Lebensjahren bereits gemacht hat.

Er war Gründungsmitglied des SV Linde und spielt heute noch mit, indem er heute noch den Seniorensport leitet. 60 Jahre in Folge hat der sich das Sportabzeichen erkämpft, was wenige in NRW schafften. Viele Jahre war er Schiedsrichter bis hoch in die Verbandsliga. 

Auch gesanglich hat Karl Egon viel erreicht, denn seit 1957 ist er im Kirchenchor und hat sich auch dem Chantychor angeschlossen. Wenn man ihn hinter dem Haus an seinen Bienenstöcken nicht findet, dann kann es sein, dass er mit der Sense die Bänke an der Bahntrasse vom Unkraut befreit oder gerade mit dem Limo von Lindlar verbindet ältere Menschen zu Ärzten oder zum Einkaufen ausfährt.

Die Große Verleihung der Wanderkette findet im Haus Burger in Linde am 6. September diesen Jahres statt. Jeder ist herzlich willkommen, dabei zu sein, wenn ihm unter großem Beifall ein Dank zurück gegeben wird, den er verdient hat.

Wester Minkus

tl_files/kg_rot_weiss_lindlar/images/Bilder-Variabel/Senat/2009/Senat-03.jpgAm 19. Mai verstarb unser lieber Wester Minkus im Alter von 80 Jahren nach einer langen Krankheit. 

Genau 40 Jahre hat er sich in unserem Verein sehr verdient gemacht und bis fast zum Schluß gearbeitet. Wester baute in unzähligen Stunden viele unsere Karnevalswagen, die als Schmuckstücke im Zug mit fuhren. Auch hatte er in Handarbeit unzählige Buchstaben ausgesägt, damit die Tollitäten auf den Wagen einen Namen bekamen.

Er ist einer der letzten Personen in Lindlar, die den Original "Bessemsbenger" Besen binden konnten. So ging er in den Wald, sammelte spezielles Reisig und band damit diese Besen, die dann fast ein Jahr liegen müssen, um immer wieder neu gebunden zu werden um die Qualität zu erreichen.

Jeder Bessemsbenger Ordensträger wurde dann mit diesem Unikat ausgestattet, was er auch mit Blumen geschmückt überreichte. Für den Senat baute er auch zusätzlich wunderschöne Vogelhäuser, die er dann stiftete.

Auch wenn er die letzten Jahre nicht mehr im Zelt anpacken konnte, so stehen dann die Stühle auf den Sitzungen immer noch mit seiner Messlatte ausgemessen am richtigen Platz.

Wir werden den Wester, der mit dem Verdienstorden ausgezeichnet wurde, immer gut in unserer Erinnerung halten.